Dorper

Das Dorperschaf ist in den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts in Südafrika aus Kreuzungen der Rassen Dorset Horn und Blackheaded Persian entwickelt worden. Dorperschafe sind weiß, mit schwarzem Kopf und Hals, oder reinweiß. Schwarze Flecken oder weiße Abzeichen werden geduldet. An den unbehaarten Körperpartien soll die Haut nach Möglichkeit pigmentiert sein. Hautpigmentflecken an anderen Körperpartien sind nicht zu beanstanden. Es handelt sich beim Dorperschaf um ein mittelgroßes Fleischschaf mit breitem, tiefen Rumpf, breiter, vorgeschobener Brust, fester Lendenpartie und ausgeprägter Bemuskelung. Der lange Rücken darf eine leichte Absenkung hinter der Schulter aufweisen. Der Kopf soll ausdrucksvoll sein, mit einem fehlerfreien Gebiss. Ein robustes Fundament mit korrekter Beinstellung, fester Fesselung und kräftigen Klauen ist neben einem guten Euter und normal ausgebildeten Geschlechtsorganen von maßgeblicher funktionaler Bedeutung. Das kurze, leichte, mischwollige Vlies wird im Frühjahr abgeworfen, wenn auch nicht immer vollständig. Kopf, Bauch und Gliedmaßen sind unbewollt. In der Regel sind die Schafe hornlos; bei den Böcken sind lose Hornstummel, auch feste Hörner, zulässig. Der Brunstzyklus ist asaisonal.

Eigenschaften und Definition der Rasse

Rassename:
Dorperschaf
Abkürzung:
DOS
Herkunft:
Südafrika
Rassengruppe:
Haarschaf-/Kurzwollrasse
Gefährdung:
nicht gefährdet

Quelle:

"Rassebeschreibungen" der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL)

Beitragsfoto:
Foto: Wolle in der Wiese (© Ortrun Humpert)