Weißköpfiges Fleischschaf

Das Weißköpfige Fleischschaf ist an der Nordseeküste aus dem bodenständigen Marschschaf durch Einkreuzung englischer Fleischschafrassen entstanden. Es ist ein mittelgroßes, einheitlich weißes Fleischschaf mit freiem Gesicht. Ein Wollschopf ist erwünscht, aber nicht zwingend. Der kurze Hals sitzt breit und kräftig an der Brust und Schulter. Die Ohren sind derb und mittelgroß, und stehen etwas nach unten, sind jedoch nicht hängend. Der Kopf ist hornlos. Der Wollbesatz der Extremitäten reicht bis an das Vorderfußwurzelgelenk und an das Sprunggelenk herunter. Ein freies Röhrenbein ist erwünscht. Weiße, etwas gröbere Crossbred-Wolle (36 – 38 ). Saisonaler Brunstzyklus mit langer Brunstsaison. Die Muttertiere sind sehr frühreif und fruchtbar, eine Erstzulassung im Alter von 7 – 8 Monaten ist möglich (ab 50 kg Lebendmasse). Für Koppel- und Hütehaltung auf ertragreichen Grünlandstandorten bei feuchtem, maritimen Klima besonders geeignet.
Foto: Nolana Schafe im Zuchtbetrieb (© Markus Barkhausen)
Nolana Schafe im Zuchtbetrieb (© Markus Barkhausen)

Eigenschaften und Definition der Rasse

Rassename:
Weißköpfiges Fleischschaf
Abkürzung:
WKF
Herkunft:
einheimisch
Rassengruppe:
Fleischschafrasse
Gefährdung:
nicht gefährdet

Quelle:

"Rassebeschreibungen" der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL)

Beitragsfoto:
Foto: Wolle in der Wiese (© Ortrun Humpert)